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Zeitzeuge - Begriffserklärung:
    lebende Person, die (weit) zurückliegende Ereignisse miterlebt hat.
     
    Zeitzeugen sind auch das von Menschenhand Erschaffene,
stumme Zeugen, steinerne Zeugen.
So versuche ich, die Aussage unserer stummen Zeugen
visuell darzustellen und sie auf diese Weise Ihnen,
den lebenden Zeugen unserer Zeit näher zubringen.
     
  Weitere Begriffe im Zusammenhang mit Zeitzeugen sind:
  Zeitgeschichte, Zeitspuren, Dokumentation
   
  Stumme Zeugen der Vergangenheit...
 
Kulturgeschichte  "Grenzen und Grenzsteine"
Schon im Alten Testament wurden Grenzsteine erwähnt; u. a. ist im 5. Buch Mose 27, 17 zu lesen: „Verflucht, wer den Grenzstein seines Nachbarn verrückt.“
  Der aufmerksame Waldbesucher findet gelegentlich an Waldwegen, Schneisen oder entlang von Bachläufen alte Grenzsteine. Sie kennzeichnen noch heute Gemarkungs- oder sogar Landesgrenzen. Als steinerne Vergangenheit geben Grenzsteine zudem Einblick in die bewegte Geschichte unserer Vorfahren.
   


Jagdstein aus dem Jahre 1580

 


Jagdstein aus dem Jahre 1580

1580 bewilligte Herzog Philipp Ludwig von Neuburg dem Endres Fuchs zu Möhren die höhere Jagd um Möhren; damals wurden zur Abgrenzung des Jagdbezirkes 24 (34) Steine gesetzt, das "G" steht für Landgericht Graisbach, das "M" für Möhren und das Jägerhorn in der Mitte steht für Jagd.     Mittlerweile wurde ein zweiter Stein gefunden. Dieser steht in der Gemarkung "Wolferstadt" und zeigt ebenfalls die Zeichen "G" und "M".
     


Grenzstein aus dem Jahre 1535

 


Grenzstein aus dem Jahre 1684

Grenzstein aus dem Jahre 1535 in der Gemarkung Döckingen. Der Grenzstein trennte die Pfalz-Neuburg und die Marktgrafen Ansbach.   Interessant ist der große Grenzstein von 1684, der am Zusammenfluss von Möhrenbach und Mühlbach im Wasser steht. Er befindet sich auf der Grenze zwischen dem Fürstentum Brandenburg-Ansbach (Verwalteramt Treuchtlingen) und der Herrschaft Pappenheim und trägt auf der Westseite das Pappenheimer Wappen.
   
   

       
    Wer kennt noch andere Steine in dieser Gegend ? (Nordschwaben / südl. Mittelfanken)
     
   

Klimakatastrophe und Ökokollaps – in Bayern?

    Ist der Klimawandel in Bayern längst angekommen?
    Sturm, Hagel, Hochwasser - die außergewöhnlichen Wetterlagen in Deutschland haben sich in den letzten 100 Jahren eindeutig gehäuft und werden noch weiter zunehmen.
    Wetterextreme mit drastischen Temperaturschwankungen, Dürrephasen und Überschwemmungen in Bayern könnten zunehmen. Die allgemeine Klimaerwärmung wird zu mehr Regen und Hochwasser führen. Die Winter werden regenreicher und milder, Temperaturanstieg im Sommer....
     
    Klima-Wandel: Skeptiker werden als "Klima-Leugner" gelistet
    Die Verfechter der gängigen Katastrophenszenarien übersehen vielfach die natürlichen Faktoren
    Die meisten Medien sind hellauf begeistert von den Weltuntergangsprognosen der im Dienste der UNO tätigen "Wissenschaftler". Dabei hat die ganze sorgfältig konstruierte Katastrophenstimmung sehr wenig mit Wissenschaft und sehr viel mit Politik zu tun.
   
Der "Klimaschutz" wurde inzwischen zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Umweltdiskussion befördert. Er gilt als hochmoralisches Anliegen.
In der Klimadebatte geht es um viel Geld und Interessen.
    Sind vor 15 000 Jahren die Gletscher geschmolzen, weil die Leute zu viele Lagerfeuer angezündet haben? Nein, und auch die nächste Eiszeit werden nicht wir Menschen verursachen. Da sind mächtigere Kräfte im Spiel.
   

Quelle: Welt Online, teilweise Autor: Dirk Maxeiner

     
    Wie dramatisch ist der Klimawandel?
    In alten Bücher habe ich folgende Hinweis gefunden:
     
    Das Klima des Rieses aus dem Jahre 1923
    Die Meteorlogischen Beobachtungen mit geprüften Instrumenten beginnen im Jahre 1900. Werte der Wetterwarte Nördlingen:
   
  höchste Temperatur - 3. August 1921 mit 35,9°C
  tiefste Temperatur - 4. Februar 1912 mit -25,3°C
  Wintertage (ständig unter 0°C) gibt es im Jahr durchschnittlich 24
  Sommertage (25°C und mehr) 32
  Endtermin für Wintertage ist bisher der 12. April, für Frost der 6. Mai und für Reif der 19. Mai, während der früheste Frosttag der 8. September.
  Der erste Schnee fiel in den letzten 11 Jahren zwischen dem 16. Oktober (1919) und 8. Dezember (1920). Endtermin für den Schneefall ist bisher 6. Juni (1914).
  Die größte Schneehöhe wurde vom 3.-5. Februar 1912 mit 23cm gemessen.
  Niederschlagsarme Jahre 1920 und 1921(373,6mm)
  Der ergiebigste Niederschlag fiel am 2. Juli 1917 mit 51mm während eines Gewitters.
     
    Ortsgeschichte Trugenhofen (bei Rennertshofen)
   
  1638 Ein Mißjahr, vor Trockenheit ist kein Getreide gewachsen
  1816 u. 1817 nasse Jahre
  1832 Hagelschlag am 16. und 22. August
  1839 Dürre. Wegen anhaltender Trockenheit
  1840/41 Strenger Winter
  1841 Große Dürre und Futternot
  1845 Hochwasser der Ussel. Die furchtbaren Regengüsse im Frühjahr
  1846 Neuerdings Hochwasser
  1853 Hagel in Kienberg
  1893 Dürre. In dem trockenen Jahr 1893 ist hier vom Schnee bis Mitte August kein Regen gefallen.
  1910 Nasses Jahr - Hochwasser
  1911 Dürre. Auf das nasse Jahr folgte ein sehr trockenes.
  1928/29 Sehr strenger Winter: Donau bei Neuburg zugefroren.
  1929 Hagelschlag - 4. Juli
     
    Chronik der Stadt Wemding
   
  1665 19. Juni, wurde Wemding mit einem großen Hagelschlag heimgesucht