Ansichtskarten

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Gründe für das Sammeln von alten Ansichtskarten
   
  Anders als beim Sammeln von Briefmarken, Telefonkarten, Münzen, etc., die vollständig in irgendeiner Form katalogisiert und preislich bewertet sind, ist der Reiz, dass der Ansichtskartensammler immer wieder ein ihm bisher unbekanntes Stück für seine Sammlung finden wird - welches vielleicht sogar noch einzigartig erhalten geblieben ist.
So der leidenschaftliche Heimatsammler, der schon über Tausend historische Ortsansichten - z. B. aus seiner Heimatstadt/Gemeinde.
  Geschichte der Ansichtskarte / Postkarte
  Mit der Einführung der Ansichtskarte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wurde eine völlig neue Art der Kommunikation geschaffen. Diese sprunghafte Entwicklung der Postkarten begann um 1870 und die älteste Postkarte aus Möhren dürfte aus dem Jahre 1898 sein.
  Man muss bedenken, dass die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte und es natürlich noch kein Fernsehen gab.
  Das Goldene Zeitalter der Ansichtskarte war in den Jahren 1897 bis 1917. Allein im Jahre 1899 wurden in Deutschland 88 Millionen Ansichtskarten produziert.
  Jeder noch so kleine Ausflug wurde per Postkarte mitgeteilt. Kein auch noch so kleines Dorf war ohne Postkarten und auch das geringste Ereignis wurde auf Postkarten verewigt. Alles wurde auf Postkarten festgehalten und ist heute oft das einzige Zeitzeugnis und damit auch von hohem dokumentarischen, geschichtlichem Wert.
  Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, das die Bildseite der Postkarte eigentlich die Rückseite darstellt und die Vorderseite der Anschrift des Empfängers vorbehalten blieb. Bis 1905 war diese sogar ungeteilt und nur für die Anschrift. Eine Textmitteilung musste bis dahin mit auf die Bildseite geschrieben werden.
   
  Ortsansichten waren eine der frühesten und wohl auch häufigsten Themen der Ansichtskarte.
 

Die Veränderungen, die sich im Ortsbild im Laufe der Zeit vollzogen haben, können mit Hilfe alter Ansichtskarte nachvollzogen werden.

   
 

„Die Geschichte wieder lebendig werden zu lassen und vor der Vergessenheit zu bewahren. Das ist mein Hauptanliegen, in unserer globalisierten und schnelllebigen Zeit.“

   
  Auszug aus den gesammelten Ansichtkarten, welche Verbindungen zur Genealogie und Heimatgeschichte darstellen.
   
 
   
   
   

    Vom Ort, Möhren sind über 100 verschiedene Ansichtskarten bekannt!
     
    Die Doppelkarte ist eine Klappkarte.
    Während auf der Innenseite der Doppelkarte das Landschaftsmotiv abgebildet ist, sind auf der Außenseite der Karte das Anschriftsfeld und Platz für einen Text bzw. eine persönliche Grußbotschaft.
   

     
    Eine besondere Beliebtheit erfahren die "Gruß aus ..."- Litho-Karten (Alois Senefelder), die sich auch durch die angewandte aufwendige Drucktechnik und die oftmals künstlerische Gestaltung von den übrigen Motiven abheben.
    Anfangs wurden die Karten noch in einem teuren und sehr aufwendigen Druckverfahren hergestellt. So mußte bei der Lithographie für jede gewünschte Farbe ein Stein oder eine Platte präpariert und somit oftmals bis zu 16 mal übereinandergedruckt werden, was natürlich eine sehr genaue Justierung der einzelnen Platten voraussetzte. Betrachtet man ein solches Farblitho unter der Lupe, sieht man, wie sich jede einzelne Farbe aus mehr oder weniger regelmäßigen Strichen zusammensetzt. Der samtartige Gesamteindruck konnte durch entsprechendes Papier noch erhöht werden.
    Massenhafte Verbreitung fanden auch die im Bromsilberdruck (seit 1892) vervielfältigten Ansichtskarten, denen ein Fotonegativ zugrunde lag, bis schließlich der Offsetdruck (um 1920) die früheren Drucktechniken nach und nach ablöste. Er ist heute das übliche Herstellungsverfahren für Ansichtskarten.