Schnupftabakglas - Bixl

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Stand: 11. Januar 2017

 

 Schnupftabakbehältnisse aus Glas

  Unterschiedliche Begriffe - zur Aufbewahrung von Schnupftabak
  Mit der Sitte des Tabakschnupfens kam im 17. Jh. auch die Verwendung von Schnupftabakdosen auf, die seit der napoleonischen Zeit auch als Tabatièren (französisch), Snuff Box (englisch) bezeichnet werden.
  Snuff Bottle sind orientalische oder asiatische (China) Schnupftabakbehältnisse. Diese waren nur Souvenir und nie mit Schnupftabak gefüllt.
   
  Die Technologie der Glasherstellung und Veredelung von Schnupftabakgläser ist auf den Raum Bayerischer Wald - Böhmerwald und Oberösterreich begrenzt.
   
  Schnupftabakflaschen aus Glas werden in Bayern „Schmalzlerglasl“, „Brasilflaschl“, „Tabakbüchsl“ genannt.
 

     
   

Budderl oder Butterl? Sonderformen
     
   
man sieht den Schnupftabak noch  

Höhe 75 mm

     
   

Höhe mit Stopsel 85 mm

"Bixl" von Stefan Paukner sen.

aus den 60er Jahren!

     
   

kupferrotem Außenüberfang

 benutztes Fadenglas

Lüstriert

     
    Damenbixl
   

Kinder- oder Damenbixl - das mittlere Bixl hat eine Höhe von 70 mm.

     
    Der ursprünglich alltägliche Gebrauchsgegenstand wandelte sich immer mehr hin zum Sammlerobjekt. Die Sammelobjekte sind in Vitrinen wieder zu finden.
     
    Ein Glasmachermeister im Bayerischen Wald soll in einer industriellen Produktion von Tabakgläser in den Jahren von 1900 bis 1904 über 28.000 Schnupftabakgläser angefertigt haben.
    Wie viele Schnupftabakgläser wurden von den vielen Glasmachern dann tatsächlich hergestellt und benützt?
    Ab den 1960er Jahren entwickelte sich das Schnupftabakglas, welches nach dem Krieg aus der Mode gekommen war, immer mehr zum Sammlerobjekt.
     
    Verschlußarten bei Schnupftabakgläser
    Wie der Deckel bei der Dose erfüllt der Verschluß beim Schnupftabakglas eine wichtige Funktion bei der Entnahme des Schnupftabakes.
     

stopsel

       Stöpsel
Schnupftabakglasstopsel
   

 

    Murrinen - Millefiori Schnupftabakbixl
    Das aus Glasstücken zusammengesetzte Mosaikglas sieht aus wie eine Blumenwiese. Hieraus leitet sich die Bezeichnung "Millefiori" (italienisch = tausend Blumen) ab und war in Murano mindestens seit der Zeit um 1800 gebräuchlich.
    Bei Millefioriglas werden verschiedenfarbige Glasstäbe um einen Mittelstab angeordnet, dass der Querschnitt des Bündels einer Blume gleicht. Nachdem Zusammenschmelzen der Glasstäbe schneidet man dünne Scheiben ab, die der Glasbläser am Schäufel verarbeitet. Die dünnen Scheiben werden Murrinen genannt.
   

     
   

Wo diese Schnupftabakgläser hergestellt wurden, ist nicht bekannt. Vertrieben wurden die Millefiorigläser u.a. von der Firma Joska, Bodenmais.